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Klimaüberwachung im Museum

Die meisten Museen verwenden inzwischen elektronische Datenlogger. Thermohygrographen haben jedoch nach wie vor ihre Berechtigung - die Einfachheit in der Bedienung und die sofortige Verfügbarkeit der Kurven ist nach wie vor unerreicht. Als weiterer Vorteil wird die Langlebigkeit gesehen und die Tatsache, dass das Auswechseln der Diagrammblätter zum regelmäßigen Begehen der Räume zwingt. Datenlogger haben jedoch in puncto Bedienungskomfort stark aufgeholt (siehe Teil 2). Manche Datenlogger lassen sich per SD-Karte oder per Handy auslesen. Mit pdf-Datenloggern kann man gar überhaupt nichts mehr falschmachen. Datenlogger und Messysteme bieten zudem je nach Modell die Möglichkeit einer Alarmierung per E-Mail und SMS, sodass gefährliche Klimaereignisse nicht wochenlang unerkannt bleiben (defekte Befeuchter, Wassereinbrüche, verstellte Heizungsthermostate, offene Fenster etc.). Netzwerk- oder Funksysteme wie Saveris und Saveris-2 erfassen die Daten zentral und stellen sie automatisch ins Internet. Die elektronischen Systeme bieten inzwischen eine Fülle neuer Möglichkeiten, die es im Interesse des Kulturguts sowie eines rationellen Zeitmanagements zu nutzen oder zumindest abzuwägen gilt. Weitere Vorteile von Datenloggern (Padfield online): Im Gegensatz zu den klobigen Thermohygrographen, können mit den kleinen elektronischen Sensoren die Verhältnisse nahe am Kunstwerk gemessen werden, z.B. auch hinter einem Gemälde Die Übertragung der Monatsmesswerte in eine Jahresgraphik erfolgt nicht mehr mit Bleistift und Papier sondern in der Regel durch die Software mit einigen Mausklicks. Es ist einfach, in Berichte nur die relevanten Teile der Datenflut einzuarbeiten. Elektronische Klimadaten lassen sich auch in Wassergehalt/m³ ausdrücken, was sehr nützlich sein kann, um den Grund für eine Klimaveränderung aufzuspüren. Das Kalibrieren der Messgeräte kann in größeren Zeitabständen erfolgen als bei Thermohygrographen. Unterbleibt das Kalibrieren, so sind die Messfehler bei hochwertigen elektronischen Sensoren eher geringer als bei Haarhygrometern.
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